Archiv für die Kategorie „Nachrichten aus der Welt der GPS Navigation“
Google Earth für iPhone erhältlich
Ab sofort besteht die Möglichkeit die Desktopversion von Google Earth für Apples Smartphones zu downloaden. Die dreidimensionale Darstellung der Welt nutzt die Neigungssensoren des iPhone. Seit der Veröffentlichung 2005 wurde Google Earth rund 400 Millionen Mal heruntergeladen. Nun kommt die dreidimensionale Google-Landkarte auch auf Apples iPhone. Die ganze Welt kann vom iPhone Nutzer mit einem Fingerstrich erkundet, von einem Ort zum anderen geflogen werden. Jedoch klappt die Darstellung nicht ganz flüssig und stabil, die Darstellung ruckelt und mitunter stürzt die Software ab. Die Darstellung der Erde folgt der Neigung des iPhones: von der Draufsicht zur perspektivischen Darstellung mit Höhenrelief und Horizont. Informationen aus Wikipedia, sowie Fotos von Panoramio sind integriert. Google Earth für das iPhone ist über Apples AppStore kostenlos erhältlich.
Reisen mit dem Reiseführer-Navi noch nicht marktreif
Für eine vollständige Urlaubsplanung reichen Wander-Navis und GPS-Tracks nicht aus, ein elektronischer Reiseführer mit sämtlichen Informationen zu Land, Kultur und Wegstrecken ist weit hilfreicher. Schließlich will man doch Zusatzinformationen wie z.B. Was kostet denn eine Nacht im aufgeführten Hotel? und Ist noch ein Zimmer frei? Auch wären Informationen ähnlich der Buchform eines Reiseführers von großer Hilfe. Doch um eine hohe und präzise Abdeckung der Reiseziele bzw. deren Daten zu ermöglichen, ist ein hoher Aufwand nötig, der sich oft auch in den Preisen wiederspiegelt. Ein Beispiel dafür ist der Merian-Scout-Navigator des Herstellers iPublish für rund 800 Euro. Der Navi-Hersteller Falk setzt deshalb auf das Wikipedia Prinzip um den redaktionellen Aufwand in Grenzen zu halten. Eine möglichst breite Anzahl von Menschen soll künftig im Web Reisebeschreibungen hinterlegen, über die dann mit Hilfe eines Bewertungssystems abgestimmt wird. Um genügend Nutzer für das Web-Portal zu gewinnen hat Falk ein lernendes Streckenführungssystem erfunden. Mit dem F10 soll der Nutzer eigene Strecken ins Web-Portal hoch- und runterladen. Ob diese Lösung Sinn ergibt ist fraglich, eine Kombination mit Mobilfunkanbindung wäre von größerem Nutzen.
Neues aus dem hause Falk: Die M-Serie Marco Polo Edition
Mit seiner neuen M-Serie Marco Polo Edition will der Navigationsexperte Falk besonders junge, unternehmungslustige Leute ansprechen. Kennzeichen dieser Reihe sind kompakte Maße, eine Tiefe von 15,5 Millimeter und ein Touchscreen von 3,5 Zoll. Diese Serie, Falk M4, kostet den Verbraucher mit Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz 149,95 Euro. Wenn man bereit ist etwas mehr auszugeben, kann man sich zwischen zwei Anfertigungen des “Falk M6 Europe” (199,95 Euro) entscheiden. Das M6 verfügt über Kartenmaterial von Westeuropa oder Zentral- und Osteuropa. Das M8 ist mit einem Preis von 229.95 Euro etwas kostspieliger und leitet den Benutzer durch West- und Osteuropa. Für erfahrenere und anspruchsvollere Kunden hat Falk das „F8 Complete“ erfunden, das die Herzen mit einem 4,3 Zoll großen Bildschirm, einem FM-Transmitter oder einem Splitscreen zur Anzeige zusätzlicher Informationen höher schlagen lässt. Für dieses Traumgerät muss der Verbraucher 349,95 Euro (inklusive Kartenmaterial für West- und Osteuropa) auf den Tisch legen. Eine Gemeinsamkeit beider Serien ist, dass sie über den vollständigen Tavel Guide (Reiseführer) verfügen. Dieser zeigt die tollsten Sehenswürdigkeiten an und gibt dazu Erläuterungen. Außerdem sind ein Währungsrechner und eine Software für Übersetzungen integriert. Die Geräte sind selbstredend mit der innovativen Software „Falk Navigator 7“ ausgerüstet (Fahrspurassistent, Tempomesser, Schnellzugriffsmenü).
Übernahmeangebot von TomTom für Teleatlas verlängert
Der holländische GPS Navigation Spezialist TomTom hat sein Übernahmeangebot für das ebenfalls in Holland ansässige Unternehmen Tele Atlas (Kartendaten-Hersteller) verlängert. Tele Atlas kann nun bis zum 31.03.2008 von TomTom übernommen werden. TomTom verlängerte diese Frist, da die Prüfung der EU-Kommission statt der geplanten 90 Tage, bis zu 125 Tage andauern könnte.
Die Annahmefrist sollte nur bis zum 18.12.2007 laufen. Da TomTom pro Tele Atlas Aktie 30 Euro bietet, kostet TomTom die Übernahme rund 2,9 Milliarden Euro. Eigentlich hatte der US-Amerikanische Konkurrent Garmin Interesse an dem Kartendaten-Hersteller Tele Atlas gezeigt, ist aber nun offiziell zurückgetreten. TomTom hat somit freie Fahrt zur Übernahme. Jedoch muss TomTom als Folge des Bieter-Wettstreits zwischen sich und Garmin nun über 40% mehr für die Übernahme von Tele Atlas bezahlen, als das Unternehmen eigentlich geplant hatte.